Listings & Produktdaten

Mirakl-Produktimport fehlgeschlagen: Fehlerberichte mit KI auswerten

Prüfe Mirakl-Importstatus, Transformations- und Integrationsfehler. Mit drei KI-Prompts ordnest du Meldungen zu und prüfst deine Korrekturen nach.

Wenn Produkte auf einem Mirakl-Marktplatz nicht importiert wurden, prüfe zuerst den Status der konkreten Produktimport-ID und anschließend die verfügbaren Fehlerberichte. Dabei sind zwei Schritte zu unterscheiden: die Transformation deiner Quelldaten und die Integration in den Katalog des Betreibers. Erst die Meldung zur betroffenen Produktkennung zeigt, ob du etwa die Feldzuordnung, einen Attributwert oder eine Kennung prüfen musst. Ein abgeschlossener Import allein belegt keinen fehlerfreien Katalogeintrag. Diese Angaben trennt die Mirakl Seller API für den Produktimportstatus.

Mirakl ist die technische Plattform hinter verschiedenen Marktplätzen. Welche Kategorien, Pflichtfelder und Werte gelten, bestimmt die jeweilige Betreiberkonfiguration. Mit der Mirakl-Anbindung von Backlane kannst du verfügbare Importdaten deiner verbundenen Seller-Accounts im KI-Chat untersuchen. Dieser Leitfaden zeigt einen lesenden Diagnoseablauf; das Beispiel ist vollständig erfunden.

Welcher Import ist betroffen: Produkt oder Angebot?

Beginne mit der Importart. Produktdaten beschreiben den Katalogartikel, etwa Titel, Kategorie und Merkmale. Angebotsdaten betreffen dein Verkaufsangebot, beispielsweise Preis und Bestand. Mirakl führt dafür unterschiedliche Importverfahren und Berichte.

Was möchtest du prüfen?Passender AbrufWas beantwortet er?
Einen Produktimport wiederfindenP51: Liste der ProduktimporteWelche Import-IDs und Statusangaben verfügbar sind
Eine bekannte Produktimport-ID untersuchenP42: ProduktimportstatusVerarbeitungsstand, Zähler und verfügbare Berichte
Fehler beim Umformen der Quelldatei verstehenP47: „Source file error report“Welche Transformationsprobleme gemeldet wurden
Nicht integrierte Produkte untersuchenP44: „Non-integrated products report“Welche Produkte nicht integriert wurden und welche Hinweise der Bericht enthält
Einen Angebotsimport untersuchenOF02 und OF03Status beziehungsweise Fehlerbericht des Angebotsimports

Die Bezeichnungen folgen der Produkt-API-Übersicht. Für Angebote dokumentiert Mirakl separat OF02 und OF03. Verwende eine Angebotsimport-ID deshalb nicht ungeprüft als Produktimport-ID. Auch ein erfolgreicher Produktimport bestätigt noch keinen erfolgreichen Angebotsimport.

Welche Angaben brauchst du für eine eindeutige Diagnose?

Du brauchst den Marktplatz, die richtige Seller-Verbindung, gegebenenfalls die Shop-ID und die Produktimport-ID. Ergänze die hochgeladene Datei, den Importzeitpunkt und betroffene Produktkennungen, soweit vorhanden. Eine eigene SKU und eine Produktkennung des Betreibers können unterschiedliche Werte sein; ihre Zuordnung muss nachvollziehbar bleiben.

Fehlt die Import-ID, lässt sich über P51 die Liste der Produktimporte prüfen. Dabei müssen alle benötigten Ergebnisseiten berücksichtigt werden. Der Filter last_request_date bedeutet „seit diesem Zeitpunkt geändert“, nicht „seit diesem Zeitpunkt angelegt“. Das beschreibt die P51-Dokumentation.

Die Einrichtung der Verbindung findest du in der Backlane-Dokumentation. Ersetze im ersten Prompt die Platzhalter durch deine bekannten Angaben:

Prüfe nur lesend den Produktimport mit der bekannten Import-ID
[Import-ID] auf [Marktplatz, Verbindung, gegebenenfalls Shop-ID].

Zeige Import-ID, Erstellungszeit, import_status, reason_status,
Transformationszähler, verfügbare Integrationsdetails und
die Angaben zur Verfügbarkeit der Fehlerberichte.
Nenne Quelle und Abrufzeitpunkt; markiere fehlende Felder.

Erkläre, ob noch Verarbeitung läuft und welche Berichte jetzt
sinnvoll geprüft werden können. Behaupte keinen Erfolg nur
aufgrund eines fehlenden Berichts. Starte keinen neuen Import.

Was unterscheidet Transformations- und Integrationsfehler?

Ein Transformationsfehler betrifft die Verarbeitung der Quelldatei. Ein Integrationsfehler betrifft die Übernahme der Produkte in das System des Marktplatzbetreibers. Prüfe beide verfügbaren Berichte, statt aus einer unauffälligen Stufe auf den gesamten Import zu schließen.

Bei P47 liefert Mirakl je nach eingereichter Datei CSV, XLSX oder XML. Bei P44 ist es mit aktiviertem Mirakl Catalog Manager, kurz MCM, eine CSV-Datei; ohne MCM bestimmt der Betreiber das Format. Deshalb solltest du weder feste Spaltennamen noch ein einheitliches Fehlerschema für alle Marktplätze voraussetzen. Quellen: P47: Transformationsbericht, P44: Bericht nicht integrierter Produkte.

Auch der Zeitpunkt zählt. Laut P42 wird die Angabe has_error_report bei COMPLETE befüllt, has_transformation_error_report bei SENT oder COMPLETE. Ein fehlender Bericht während laufender Verarbeitung beweist daher keine Fehlerfreiheit. Lies Status, Zähler und Bericht zusammen; fehlende Angaben sind nicht null.

Backlane stellt die lesenden Abrufe für Status und Berichtsdateien bereit. Ob dein KI-Tool eine gelieferte Datei direkt auswerten kann, hängt auch vom Format und seinen Dateifunktionen ab. Ist sie nicht lesbar, kannst du den Originalbericht aus dem Seller-Portal in einem unterstützten Format bereitstellen. Die KI sollte diese Grenze benennen und keine Meldungen ergänzen.

Wie wird aus vielen Meldungen eine konkrete Arbeitsliste?

Gruppiere die Meldungen nach Verarbeitungsstufe, betroffenem Feld und tatsächlichem Fehlertext. So erkennst du, welche Korrektur mehrere Produkte betrifft. Behalte daneben die Produktkennungen und Originalmeldungen, damit jede Gruppe überprüfbar bleibt.

Eine kompakte Vorlage für Status und Fehlerberichte findest du im Prompt zur Mirakl-Importdiagnose.

Werte die verfügbaren Fehlerberichte des Produktimports
[Import-ID] in [Marktplatz, Verbindung, gegebenenfalls Shop-ID]
nur lesend aus. Berücksichtige Transformation und Integration.

Gruppiere nach Stufe, betroffenem Feld und Originalmeldung.
Zeige pro Gruppe die Zahl der Meldungen, die Zahl eindeutig
betroffener Produkte, Produktkennungen, vorhandene Fehlercodes,
Belegstelle im Bericht und einen konkreten nächsten Prüfschritt.

Trenne gemeldete Ursachen von deinen Vermutungen.
Zähle Produkte mit mehreren Meldungen nicht mehrfach als
unterschiedliche Produkte. Erfinde keine Codes oder Pflichtfelder.
Kennzeichne unlesbare Dateien und ungeklärte Zuordnungen.
Ändere keine Daten und lade keine Datei hoch.

Zähler verschiedener Verarbeitungsstufen lassen sich nicht automatisch zu einer Gesamtzahl gescheiterter Produkte addieren. Ein Produkt kann mehrere Meldungen haben. Für eine eindeutige Anzahl brauchst du eine bestätigte Zuordnung über die Berichte hinweg.

Wie sieht der Ablauf an einem Händlerbeispiel aus?

Angenommen, du lädst zwölf Wohnaccessoires hoch. Im frei erfundenen Beispiel trägt der Produktimport die ID 64021: Zwei Datensätze scheitern bei der Transformation. Von den zehn weiterverarbeiteten Produkten werden drei nicht integriert und sieben erfolgreich synchronisiert. Die betroffenen Produkte überschneiden sich hier ausdrücklich nicht.

Die folgende Tabelle enthält sinngemäße, erfundene Befunde, keine offiziellen Fehlertexte oder Fehlercodes. Das angenommene Pflichtmerkmal gilt nur innerhalb dieses Beispiels.

Befund im BeispielBetroffene ProdukteWas prüfst du als Nächstes?
Die Quellkategorie wurde keinem gültigen Zielwert zugeordnetVASE-01, VASE-02Kategorie in der Quelldatei und ihre Zuordnung zur Betreiberkategorie vergleichen
Ein für diese Kategorie verlangtes Materialmerkmal fehltKORB-03, KORB-04Aktuelle Attributkonfiguration prüfen und den belegten Produktwert im Quellsystem ergänzen
Die übermittelte Produktkennung wird nicht akzeptiertLAMPE-05Gemeldeten Kennungstyp und übertragenen Wert mit den Vorgaben des Betreibers abgleichen

Die ersten beiden Vasen benötigen eine Prüfung der Zuordnung. Bei den Körben fehlt im Beispiel tatsächlich ein Produktwert. Diese Aufgaben sind unterschiedlich: Ein Materialwert lässt sich nicht zuverlässig aus einem ähnlichen Artikel übernehmen, und eine neue Kategorie sollte nicht bloß gewählt werden, damit die Fehlermeldung verschwindet.

Mirakl bietet eigene Schnittstellen für die Attributkonfiguration der Kategorie und die Wertelisten des Betreibers. Maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben deines Marktplatzes. Aus diesem Beispiel lassen sich keine allgemeinen Pflichtfelder für home24, Decathlon oder andere Betreiber ableiten.

Du prüfst anschließend die fünf Datensätze, korrigierst sie in deinem zuständigen Quellsystem und stößt selbst einen neuen Import an. Notiere dessen neue Import-ID und welche Produkte er tatsächlich enthält.

Wie prüfst du, ob deine Korrektur geholfen hat?

Vergleiche den neuen Import mit dem alten anhand derselben Produktkennungen. Eine kleinere Fehlerzahl genügt nicht: Vielleicht wurden zuvor betroffene Produkte beim zweiten Import gar nicht mitgesendet.

Ich habe die Daten selbst korrigiert und neu importiert.
Vergleiche nur lesend den alten Produktimport [alte Import-ID]
mit [neue Import-ID] in [Marktplatz, Verbindung, Shop-ID].
Erwartete erneut übermittelte Produkte: [Produktkennungen].

Zeige je Produkt: alte Meldung, Nachweis der erneuten Übermittlung,
neuer Verarbeitungsstand und verfügbare neue Meldungen.
Kennzeichne fehlende Nachweise und noch laufende Verarbeitung.
Verwende die ursprüngliche Datei oder meine bestätigte Produktliste,
falls die Berichte keine vollständige Zuordnung ermöglichen.

Trenne bestätigte Integration, weiterhin gemeldete Fehler und
offene Prüfungen. Leite daraus keine Angebotsfreigabe ab.
Nimm keine Änderungen vor und starte keinen weiteren Import.

Bleibt eine Ablehnung ohne verständliche Begründung, sammle Import-ID, Produktkennung, Originalmeldung und die bereits geprüften Daten für den zuständigen Support. Damit lässt sich die offene Frage eingrenzen, ohne durch weitere unveränderte Uploads neue Importläufe zu erzeugen.

Wie du weitere Fragen zu deinen verbundenen Marktplätzen untersuchst, erklärt der Praxisleitfaden zum Auswerten von Marktplatzdaten mit KI.

Stell die nächste Frage deinen eigenen Daten.

Verbinde deine Seller-Accounts mit Backlane und nutze die verfügbaren Daten in deinem KI-Assistenten.

Backlane einrichten